Perserkatze – die Königin der Katzen

Wie in unserem Post über die beliebtesten Katzenrassen angekündigt folgt hier der erste Beitrag unserer Reihe über die verschiedenen Katzenrassen weltweit.

Die Perserkatze gilt als DIE Rassekatze überhaupt. Sie gilt als edel und ist auch im Vergleich zu anderen Katzen eine der teuersten.

Die Herkunft der Perserkatze ist umstritten. Man vermutete zunächst, dass sie aus Kreuzungen mit Angorakatzen und kaukasischen Wildkatzen hervorgingen. Wissenschaftler meinen aber heute eine asiatische Verwandtschaft der Perserkatzen auszuschließen und nach aktuellen Erkenntnissen stammt sie wohl eher aus Westeuropa, keinesfalls aus dem Orient. Anfang des 17. Jahrhunderts wurden erstmals Perserkatzen nach Frankreich und Italien eingeschifft.

Die Perser sind eine sehr häufig gezüchtete Rasse, was sich vor allem daran zeigt, dass immer neue Farbnuancen und Musterungen hinzukommen. Jedoch ist es Züchtern auch gelungen den Urtyp einer Perserkatze, wie sie vor starken Überzüchtungen im Laufe des 20. Jahrhunderts war, wieder nach zu züchten.
Typischstes äußerliches Merkmal ist das lange glänzende seidige Fell. Farbe und Fellzeichnung kann sehr stark variieren. Es ist jede Farbe und Zeichnung, sowie jede Kombination aus beidem möglich. Perserkatzen sind mittelgroß bis groß, haben eher kleinere, stämmigere Beine und dazu runde Pfoten. Der Kopf ist rund mit einem breiten Schädel, aber wohlproportioniert. Zum Gesicht der Perser gehören eine kurze, breite Nase, ein breiter, kräftiger Kiefer und kleine, weit auseinander stehende Ohren mit abgerundeten Spitzen.

Charakterlich ist diese Katzenart eher zurückhaltend und sehr verschmust. Sie gilt als verlässlich und ausgeglichen. Der Freiheitsdrang ist bei dieser Rasse wenig ausgeprägt, was sie sehr gut als Wohnungskatze eignet. Perserkatzen bleiben gerne drinnen, sie lieben es bequem und komfortabel. Sie ist allerdings sehr Pflegeintensiv, da ihr langes Fell zu Verknotungen neigt. Man sollte das Fell einer Perserkatze mehrmals in der Woche pflegen.

Eine Eigenheit dieser Katzen ist das Fressen. Aus anatomischen Gründen nehmen sie Nahrung nicht wie andere Lebewesen mit den Zähnen auf, sondern mit der Zunge. Diese Eigenheit bedarf besonderer Vorsicht. Das Futter muss eine bestimmte Konsistenz haben, damit die Perser es aufnehmen können. Daher könnte es theoretisch passieren, dass die Katze vor einem vollen Futternapf verhungert, weil dieses die falsche Konsistenz hat.
Perserkatzen sollten viel eiweißhaltiges Tierfutter fressen, da sie nicht wie andere Katzen jagen gehen, aber trotzdem diese Nährstoffe brauchen.

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